Kleiner Floh, mit 6 Monaten…

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  • …bist du 69 cm groß und 7,7 kg schwer.
  • …isst du, seit du 4 Monate alt bist, liebend gerne dein püriertes Mittagessen.
  • …haben wir den mit 5 Monaten eingeführten Abendbrei wieder abgeschafft, weil du damit die ganze Nacht kaum schlafen konntest.
  • …schläfst du trotzdem nicht so gut, brauchst oft Kuscheleinheiten oder Dauernuckeln bei Mama.
  • …beobachtest du jedes Geschehen total fasziniert, vor allem deinen Bruder.
  • …machst du seht lustige Bewegungen, um vorwärts oder aufwärts zu kommen: du stemmst dich mit Kopf und Füßen in den Boden und drückst den Po hoch.
  • …ruderst du grinsend drauflos, wenn du etwas siehst, das du unbedingt haben willst (Mittagessen zum Beispiel).
  • …kannst du tolle Geräusche mit einer ganz rauhen Stimme machen.
  • …ziehst du dir alles übers Gesicht und schnaufst dann ganz hektisch und zsppelst wild, findest es aber irgendwie lustig.
  • …findest du alles, was dein Bruder mit dir macht lustig. Niemand kann dich so zum Lachen bringen wie er!
  • …drehst du dich auf den Bauch und um die eigene Achse. Fast immer in meiner Abwesenheit, so dass ich mir lange nicht sicher war, ob dir nicht dein Bruder geholfen hat.
  • …bist du am zufriedensten wenn viele Menschen da sind, die sich mit dir beschäftigen, da kann man dann sogar mal das Nachmittags-Schläfchen auslassen, ohne grantig zu werden.
  • …liebst du Musik. In der Musikstunde kannst du völlig ruhig und zufrieden deinem Bruder und den anderen Kindern zuhören.
  • …bist du etwas vorsichtiger und zurückhaltender als dein Bruder, aber WENN du jemanden dann anstrahlst, dann richtig!

…bist du unser kleiner (aber viel zu schnell wachsender) Schatz!

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12 von 12 im April

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  • EINS: Morgentau und…
  • ZWEI: blauer Himmel. Scheint ein schöner Tag zu werden!
  • DREI: Der kleine Muck hat gestern Hosenträger bekommen und die müssen jetzt unbedingt dran.
  • VIER: Kaum sind alle angezogen, haben wir eine geschlossene Wolkendecke und Regen. Wie ging das denn jetzt bitte???

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  • FÜNF: Wir sind ja flexibel und wechseln eben von der Gärtner- zur Bäckerkluft.
  • SECHS: Während der Kuchen im Ofen backt…
  • SIEBEN: …cremt großes Kind kleines Kind.
  • ACHT: Dann holen wir frische Kräuter fürs Mittagessen.

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  • NEUN: Nachmittags gehts dann doch noch in den Garten.
  • ZEHN: Wir schauen nach unseren Hühnern.
  • ELF: Ich mag die Spechte in unserem Garten, wirklich, aber das Insektenhotel war eigentlich nicht als Selbstbedienungsrestaurant gedacht. Grummel.
  • ZWÖLF: Bald blühen die Äpfel!

Das wars auch schon, weil nach 17 Uhr mit Bildbearbeitung hier nicht mehr viel zu machen ist, die Kinder wollen essen, stillen, ins Bett gebracht werden (Muck, dauert ewig zur Zeit) und auf mir kuscheln (Floh).

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Kleiner Muck, mit 30 Monaten…

…oder zweieinhalb Jahren…

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  • …bist du 92 cm groß und 13,2 kg schwer.
  • …redest du wie ein Wasserfall – apropos Wasser: das heißt immer noch „Wakker“ bei dir, womit wir auch schon beim nächsten wären:
  • …verseht dich dabei nicht immer jeder, manchmal selbst ich nicht.
  • …hält dich das nicht davon ab, ganze Geschichten zu erzählen: „X. Y. Schuhe anziehn, Y. selber Schuhe anziehn, Y. NeinNeinNeinNein!“ Alles klar, oder?
  • …geht das Spielen mit deiner Cousine immer besser, seit sie nicht mehr so „wackelig“ auf den Beinen ist und ständig umfällt nur weil man sie anstupst.
  • …hast du endlich einen Sandkasten, den du am liebsten Tag und Nacht zum Baggern und Sieben nutzen würdest.
  • …zeigst du deinem Bruder gerne Bücher und Spielsachen…
  • …und erklärst ihm die Welt.
  • …ist das für alle Umstehenden immer sehr amüsant.
  • …sagst du fast immer Bescheid wenn du groß auf’s Klo musst, inzwischen ist dann auch erst die Hälfte schon in der Windel, ein echter Fortschritt!
  • …freust du dich jede Woche auf’s Kinderschwimmen, beschließt aber bei den spielerischen Beinübungen und Paddeln mit Brett oder Schwimmnudel dann ganz schnell dass du „fertig schwimmt“ hast. Wenn es dann ans Rutschen und Hüpfen geht, bist du aber wieder voll dabei.
  • …bist du froh, dass wir endlich wieder eine Baustelle haben, und den ganzen Tag mit Bagger schauen beschäftigt. Wenn der Bagger Pause macht, baggerst du dafür selber im Sandkasten.
  • …kannst du mit unendlich jammeriger Stimme den ganzen Tag „Muck (du sagst deinen richtigen Namen) mithelp, Muck selber, Muck mit! Muck! Muck! Muck!“ sagen, vor allem wenn der Papa zuhause ist.
  • …sagst du in vielen genau passenden Situationen „blöd“ und schaust dabei ganz mitleiderregend (oder mitleidig) verzweifelt.
  • …sagst du in anderen genauso passenden Situationen „liab“ und grinst dabei dass alle dahinschmelzen.
  • …läufst du gerne selber und springst dazu völlig unerwartet vom Kinderwagen, was manchmal in einer Landung auf der Nase endet.
  • …bist du total in deinem Element wenn du in Garten oder Werkstatt mithelfen darfst, aber wehe man schafft dir etwas anderes an als GENAU das, was man selber gerade tut…!

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…bist du in den letzten Monaten so unwahrscheinlich gewachsen – nicht körperlich, sondern in allen anderen Bereichen. Und wir haben dich schrecklich lieb, jeden Tag!

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Es piept mal wieder!

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, sind wir letzten Herbst in die Hobby-Hühnerhaltung eingestiegen. Dazu hatten wir zunächst selbst Eier bebrütet, dabei aber eher Pech gehabt, da es vier Hähne wurden.

Danach überlegten wir lange, ob wir es nochmal versuchen, oder uns Legehennen kaufen, mit dem unschönen Wissen, dass dabei die geschlüpften Hähne am ersten Tag getötet werden. Außerdem werden die meist als Junghennen verkauft, und nicht als Küken. Gerade für den kleinen Muck ist es schon spannend zu sehen, wie die Küken wachsen und ihr Federkleid entwickeln. Die Entscheidung fiel nun auf ein „Mittelding“: Es gibt Hühnerrassen, die nicht speziell auf EIN Merkmal (Legeleistung ODER Fleischleistung) gezüchtet werden, sondern für beides verwendet werden können, wenn auch nicht sonderlich rentabel. Da die Rentabilität für uns keine Rolle spielt, kam eine solche „Zweinutzungsrasse“ für uns durchaus in Frage. Bei diesen Rassen ergibt sich nicht die Fragestellung, ob es moralisch vertretbar ist, Hennen zu kaufen, weil eben auch die Hähne (erstmal) leben dürfen und nicht direkt nach dem Schlüpfen von geschulten Experten als solche erkannt und getötet werden, wie das bei reinen „Legerassen“ der Fall ist.

Ein Bauer in unserer Nähe züchtet und verkauft solche Hühner und hat zu unsrem Glück auch noch Rassen, bei denen man auch als Laie (und auch der Bauer gilt in diesrm Fall als Laie) recht bald das Geschlecht erkennen kann, denn wir wollten ja gern Küken haben, und keine ausgewachsenen Hühner. So haben wir also seit gestern Abend 4 Sulmtaler Küken, von denen immerhin 3 „sehr sicher“ Hennen sind, das vierte „eigentlich auch“. Wir werden sehen…

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Und so sollen sie aussehen wenn sie ausgewachsen sind (also optimalerweise nur so wie das hellbraune, denn das ist die Henne…)

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Kleiner Floh, mit 4 Monaten…

 

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  • …bist du 64 cm groß und 7 kg schwer.
  • …bist du beim Stillen immer so schnell fertig, dass ich mir denke „das reicht NIE“, aber auf Pulvermilch möchte ich diesmal möglichst verzichten, also machen wir weiter, solange es keine Anzeichen gibt, dass es wirklich nicht reicht.
  • …erzählst du morgens nach dem Aufwachen in allen Tönen, die dir zur Verfügung stehen.
  • …lachst du (fast) jeden an, der dich anlacht. Manche brüllst du aber auch an, du beginnst zu fremdeln, allerdings nicht allen Fremden gegenüber. Du hast da deine eigenen Auswahlkriterien.
  • …beobachtest du intensiv alles, was sich bewegt: Personen im Zimmer, Tiere im Zoo,…
  • …meckerst du, wenn du nicht genügend Aufmerksamkeit bekommst.
  • …bedeutet „genügend“ Aufmerksamkeit momentan ständige Aufmerksamkeit.
  • …merkt man dir Schübe / Phasen oder wie auch immer man es nennen will, deutlich an, während ich bei deinem Bruder noch dachte „alles Humbug“. Der war immer mal zwischendrin quengelig, und nicht „phasenweise“.
  • …hast du das erste Mal zerdrückte Karotte probiert, wusstest aber nicht viel damit anzufangen.
  • …kam das meiste davon wieder raus, weil du immer noch viel spuckst. Und es immer schaffst irgendwie um das Spucktuch herum doch meinen Pullover zu treffen!
  • …werden wir demnächst „ernsthaft“ mit Karotte anfangen, dann aber fein püriert.
  • …magst du es, wenn ich dir vorsinge, dann wirst du ganz ruhig.
  • …packst du deinen Plüsch-Hund / -Schmetterling bei den Ohren / Flügeln und steckst ihn dir in den Mund.
  • …meckerst du, wenn der Hund / Schmetterling aus deiner Reichweite purzelt.
  • …lässt du dich immer schnell beruhigen, selten braucht es dazu meine Brust.
  • …schläfst du meist gegen 21 Uhr ein und wachst gegen 7 Uhr auf, dazwischen 1x Stillen, zur Zeit (Schub/Phase!) auch mal öfter (oder viiiiel öfter…).
  • …kann man dich überall mitnehmen, vor allem im Tragetuch bist du sehr zufrieden.

…würde ich am liebsten den ganzen Tag mit dir kuscheln, solange du es noch zulässt und bin total verliebt in dich, mein süßer Engel!

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Lesestoff: Thursday Next – Der Fall Jane Eyre

Bild aus der online-Bibliothek LEO-SUED

Fast hatte ich schon die Vermutung, selbst in der Welt von Thursday Next gefangen zu sein, einer Welt voller mysteriöser Vorkommnisse und finsterer Machenschaften rund um die Literatur. Denn ständig hielt mich irgendetwas davon ab, dieses Buch zu lesen: Kinder krank, ich krank, furchtbare Müdigkeit, Leihfrist wieder abgelaufen und erst im nächsten Monat wieder verfügbar (ich leihe e-Books online über unsere Stadtbibliothek).

Doch endlich habe ich mich durchgtesetzt und konnte in den ersten Band der Thursday Next – Reihe und damit in eine ganz andere Welt eintauchen:
Die Literatur spielt hier eine große Rolle (und dennoch muss der Leser kein Literaturfreak sein und auch nicht die Literaturklassiker wie „Jane Eyre“ gelesen haben). Anhänger literarischer Strömungen demonstrieren gegeneinander wie bei uns die Anhänger extremer politischer Parteien, Verfechter literarischer Theorien (gab es Shakespeare wirklich oder wer schrieb seine Werke) bekämpfen sich wie bei uns Angehöriger verschiedener Religionen.

In dieser Welt arbeitet Thursday Next als Literaturagentin mit der Hauptaufgabe, Fälschungen zu entdecken. Dann jedoch wird eine Romanfigur zu erpresserischen Zwecken aus ihrem Buch entführt – die Tragik einer solchen Entführung oder anderer Eingriffe in Erstausgaben ist, dass sich damit alle nachgedruckten Exemplare dieses Werks „umschreiben“ und ihre Handlung verändern. Es gäbe also dann nur noch „Jane Eyre“-Bücher ohne Hauptfigur – Das Buch wäre nach wenigen Seiten zu Ende und ein bedeutendes literarisches Werk verloren – Das muss verhindert werden!

Um nicht – wie ich hier – sämtliche Besonderheiten dieser Welt in Nebensätzen erklären zu müssen, fügt der Autor immer wieder erklärende Texte als Tagebucheinträge, Fachbuchzitate, Arbeitsanweisungen etc. ein. So wird der Lesefluss nicht störend durch Erklärungen unterbrochen, die einen wieder in „unsere“ Welt zurückholen würden, weil sie eben Beschreiben was in der Welt von Thursday Next „anders“ ist, sondern die Erklärungen kommen direkt aus „ihrer“ Welt.
Dort ist nämlich so einiges anders: Es gibt Dinge, die bei uns „ausgestorben“ sind (Luftschiffe, im 2. Band Mammuts) und solche, die es bei uns (noch) nicht gibt, wie Hochgeschwindigkeits-Verkehrsmittel (Dafür gibt es keine Flugzeuge). Für viele mehr oder weniger sinnvolle Erfindungen ist auch Thursdays Onkel verantwortlich, dem bei den Tests seiner neuartigen Maschinen immer wieder die skurrilsten Dinge passieren.
Außerdem ist es einigen Menschen möglich, in der Zeit zu reisen. Hierbei fand ich es sehr amüsant, wie Thursdays Vater, der diese Gabe besitzt, immer wieder von Gegebenheiten (politisch, geschichtlich) erzählt, bei denen man sich denkt „Was? Das war doch ganz anders?“ und die dann durch Eingriffe von Zeitreisenden in den Lauf der Geschichte verändert werden, so dass es wieder „passt“. Mein Lieblingsbeispiel: Thursdays Vater hat auf einer Reise in die Zukunft der Erfindung einer länglichen, wohlschmeckenden und sättigenden Frucht, die in ihrer eigenen Verpackung daherkommt, beigewohnt. Diese will er auf einer weiteren Reise in die Vergangenheit dort „einführen“ und sehen was passiert. Und deshalb essen wir heute auf der ganzen Welt Bananen.
Über das Reisen in der Zeit können Personen, die den Machthabern im Wege stehen, „genichtet“ werden – das bedeutet: rückwirkend ausgelöscht. So wurde Thursdays Vater genichtet, indem beim Zeitpunkt seiner Zeugung an die Tür geklopft wurde und diese somit verhindert. Da er jedoch durch die Zeit Reisen kann, ist er immer noch „zwischen den Zeiten“ unterwegs und besucht so immer wieder seine Familie.

Neben dem amüsanten Schreibstil hat mir an dem Buch sehr gefallen, dass es eine Welt beschreibt, die keine totale Phantasiewelt mit Elfen, Zwergen und Zauberern ist, sondern die unserer Welt ähnlich ist und neben einigen für uns mysteriösen Eigenschaften (Zeitreisen, Bücherreisen) nur aus einem anderen Lauf der Geschichte entstanden ist.
Der Bezug zu literarischen Werken, die man kennt, macht diese Welt noch realer. Man muss diese jedoch nicht gelesen haben, weil sie an den relevanten Stellen auch erklärt werden (z. B. indem Thursday einem Kollegen, der das Buch auch nicht gelesen hat, die Handlung zusammenfasst).
Einzig im Bereich „Zeitreisen“ sind mir immer wieder Ungereimtheiten aufgefallen, was aber vermutlich bei diesem Thema nie ganz ausbleiben wird.

Inzwischen habe ich mit Band 2 („In einem anderen Buch“) begonnen und bin gespannt, was ich mit Thursday Next auf den Reisen durch die Bücher und die Zeit noch alles erleben darf.

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Rotstift, bitte!

Damit ich diesen Tag in meinem Kalender markieren kann!

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Ich durfte heute durchschlafen!

Die Kinder haben wie gewohnt um halb 8 (kleiner Muck) und halb 10 (kleiner Floh, unser Nachteulenbaby) eingeschlafen. Als ich vom Meckern des kleinen Flohs wach wurde, war es irgendwie schon seltsam hell im Zimmer und ein Blick auf den Wecker bestätigte mir: 5.55 Uhr! Und als mir der Mann dann auch noch sagte, der Muck sei erst seit einer halben Stunde in unserem Bett, war ich völlig baff… Sonst wacht er zwischen 23 und 2 Uhr weinend auf und will zu uns. Die Nächte in denen er es bis halb 5 geschafft hat kann ich an meinen Fingern abzählen und die letzte ist fast 1 Jahr her!

Der Muck wollte dann auf die Toilette, während ich den Floh stillte, der danach nochmal weiterschlief. Beim Muck war an Schlaf nicht mehr zu denken und so kuschelten wir noch ein Wenig in unserer „Höhle“ (Etagenbett mit Vorhang) im Gästezimmer, damit der Floh ungestört weiterschlafen kann und nicht von des Muck’s Geplapper geweckt wird. Um 7 verlangte er dann nach Frühstück („Müdel ett“ = Müsli essen), wobei er mal wieder den Milchbecher umkippte, aber ausgeschlafen wie ich heute bin, kann ich selbst das belächeln und aufwischen, ohne mich zu ärgern.

Was soll ich sagen, ich bin heute sehr erholt und genieße das „Bäume-ausreißen-können-Gefühl“, denn erstmal bleibt das sicher ein glücklicher Einzelfall. Vor allem beim Floh kommt mir das ganze sehr spanisch vor, ist er doch erst 16 Wochen alt und wurde gestern Abend um 20 Uhr das letzte Mal gestillt, das sind 10 Stunden bis zu seinem Aufwachen und damit doch etwas zu lang, um jetzt schon an der Tagesordnung zu sein. Ich hoffe er brütet nichts aus. (Ja, ja, mit nix kann ich zufrieden sein, aber beim kleinen Muck war’s auch immer so, dass er krank wurde wenn er mal mehr als 8 Stunden durchgeschlafen hat.)

Heute Nachmittag ist für den Muck Kinderschwimmen angesagt, ich bin bereit!

 

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Lebenszeichen

Mich gibts noch! Komme nur nicht zu Bloggen weil immer der Haushalt oder mindestens ein Kind meine ungeteilte Aufmerksamkeit möchte. Und diese dann auch bekommt.

Und heute habe ich einen sehr gemütlichen Geburtstag gefeiert (und vor 2 Wochen übrigens der kleine Floh eine sehr schöne Taufe)

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Und nun bin ich auch schon wieder weg, muss heute noch einer ehrenamtlichen Verpflichtung nachkommen. Ja, an meinem Geburtstag. Freu! Nicht.

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12 von 12 im Januar

12 Bilder eines Tages, mehr davon bei Caro von „draußen nur Kännchen“.

Los geht’s:

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  • EINS: Morgendliche Einkaufsfahrt zu Metzger und Bäcker, ich finde die Brotkruste sieht aus wie gemalt – perfekt!
  • ZWEI: Die Nachbarin bringt ein Geschenk für den kleinen Floh: Kinderbesteck.
  • DREI: Beim Blumen gießen stelle ich fest, dass den Orchideen das West-Fenster wohl weitaus besser gefällt, als zuvor das Nord-Fenster.
  • VIER: Joghurt-Schnitte (nein, nicht Milchschnitte!), die ich gerade im Rahmen eines Projektes bei trnd testen darf.

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  • FÜNF: Der kleine Muck beim Zwiebeln schneiden – „brennt Auge!“
  • SECHS: Dann doch lieber Gewürze zerkleinern!
  • SIEBEN: Ich hab nicht so genau aufgepasst, was er da zerkleinert hat, aber wir haben den großen Topf Bolognese damit gewürzt.
  • ACHT: E-Book ausgeliehen und zu lesen angefangen, während die kleinen schlafen.

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  • NEUN: Mit dem kleinen Muck ein Klorollen-Fernglas gebaut.
  • ZEHN: Apfelstrudel von der Schwiegermama bekommen und gleich gegessen.
  • ELF: Drei Schatten auf dem Weg zum Spielplatz!
  • ZWÖLF: Mein kleiner Seiltänzer.
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Wir können nur Jungs…

…und sind mit dem kleinen Muck und dem kleinen Floh sehr glücklich! Ich werde sehr wahrscheinlich nie Nachmittage lang mit Puppen spielen müssen und keine „Ich-trage-nur-pink-Phase“ durchmachen. Die Jungs dürften zwar beides tun, wenn ihnen danach ist, aber die Wahrscheinlichkeit ist eher gering.

Aber eigentlich geht es heute gar nicht um die Jungs, also nicht um die Menschenkinder-Jungs zumindest, sondern um unseren tierischen Nachwuchs. Hier gab es, nach einigen Unsicherheiten, nämlich auch nur Jungs! Ein wildes Gekrähe kann ich euch sagen… Und da wir ja Hennen wollten, geschah mit den 4 Hähnen eben, was geschehen musste.

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Und wer jetzt die Stimme erheben möchte, das sei grausam oder gar Tierquälerei, darf das gerne tun, aber bitte erst, nachdem er über folgendes nachgedacht hat: Wir haben Eier bebrütet, Küken gestreichelt, Hühner frei im Garten laufen lassen und gutes Brathuhn bewusst genossen. Weil wir Hühner zum Eierlegen wollten. Wer sich gleich „fertige“ Hühner kauft, kommt nicht in die Verlegenheit, Hähne zu schlachten. Aber woher kommen diese Hühner? Werden dort nur weibliche Exemplare geboren? Natürlich nicht! Und die Hähne werden gleich nach dem Schlüpfen von Experten, die das Geschlecht schon so früh feststellen können, aussortiert, vergast und zu Tiermehl verarbeitet oder als Futter für Raubtiere in Zoos verkauft, da die Rassen der Legehennen fürs Lebenlassen und als Fleisch verkaufen nicht rentabel sind. Ich möchte auch diese Variante nicht pauschal verurteilen, denn auch hier wird nichts „weggeworfen“, aber es ist bei Weitem grausamer und unwürdiger, als die „Gockerl“ noch etwas leben zu lassen, auch wenn der Braten dann nicht „rentabel“ war.

Ob wir uns im Frühjahr „fertige“ Hennen kaufen, oder wieder selbst brüten, werden wir uns noch reiflich überlegen.

Einen weiteren Artikel zum Thema „bewusster Fleischkonsum“ findet ihr hier: Danke, Nora!

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