und sie läuft weiter…

2 Wochen ist mein erstes hier dokumentiertes Lauftraining nun her.
Den Vorsatz „mindestens“ 1x pro Woche laufen zu gehen, konnte ich zumindest insoweit halten, dass ich es gerade mal so geschafft habe, sonnags Zeit zum Laufen zu finden – aber immerhin.
Die Hoffnung, nicht wieder krank zu werden, schwindet indes dahin, denn ich habe schon wieder Schnupfen und Halsschmerzen…
Aber nun zu den beiden letzten Sonntags-Läufen:

Einmal wollte ich eine Runde mit genau 5,0 km – zur Erprobung der Renndistanz – laufen, allerdings bin ich irgendwo falsch abgebogen und es waren dann nur 4,91 km.
Losgelaufen bin ich mit Wut im Bauch und dachte, das ist vielleicht gar nicht so schlecht für neue Höchstleistungen. Doch im Gegenteil, die Wut war schwer wie Blei, nicht im Bauch, sondern in den Beinen! Zumindest die ersten Meter. Dann wurde es besser und ich durfte eine neue beste Durchschnittsgeschwindigkeit verbuchen, wenn auch auf eine (etwas) kürzere Distanz:
Lauf20141026

Der heutige Lauf sollte dann wieder etwas über 5 km gehen. Nach etwas über der Hälfte der Strecke hatte ich das Gefühl, heute nicht durchhalten zu können. Auch musste ich mich ständig auf meine Atmung konzentrieren, die normalerweise nach kurzer Eingewöhnungsphase zum Selbstläufer wird. Hundertmeterweise habe ich mich vorwärts gekämpft, habe mich gefühlt wie bei meiner Zahnärztin, die immer sagt „wir können jederzeit abbrechen, aber nur noch ein bisschen, nur noch ein kleines bisschen. Und noch ein bisschen…“
Irgendwann, ca. 1 km vor Ende der Runde, kam mir die völlig Irrsinnige Idee, ich könnte ja deswegen so erschöpft sein, weil ich schneller bin als sonst? Ein Blick auf mein Handy brachte Gewissheit: Die Zeit pro km lag bei 5:54 – wobei die App immer schnellere Zeiten anzeigt, als es dann am Ende wirklich sind, obwohl ich noch einen Spurt einlege… seltsam – doch trotz des Wissens um diesen technischen Fehler spornte mich diese Zahl an, die letzten Reserven zu aktivieren und die Runde mit gutem Tempo und einem Schluss-Spurt zu vollenden.
Das Ergebnis ist wieder eine Steigerung! So macht laufen Spaß!
Lauf201411002
Und bei diesem Traumwetter und der super Aussicht (hier beim „ausdampfen“ auf dem Balkon) kann man es gleich doppelt genießen!
Balkonaussicht

Übrigens: Die Anmeldung zum Lauf im Dezember ist erledigt, so ist es nun auch leichter den inneren Schweinehund zu überwinden, denn nun „muss“ ich ja sozusagen trainieren, um mich nicht ganz zu blamieren!

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Über die wolpertingerin

30, ein bayrisches Fabelwesen aus Strickmamsell, Mama, Berghex’, Leseratte,…
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