Häuslebau – Endspurt mit Hindernissen

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu, und damit auch die Zeit, die wir hier bei Schwiegermuttern wohnen, und es wird Zeit, dass unser schönes eigenes Häusle fertig wird.

Nun ist fast fertig gefliest (warum nur fast, lest ihr weiter unten…) und der Parkettboden ist bis auf ein kleines Stück fertig.

Endloses Fliesenputzen, Wohnzimmer, Bad, Küche mit Lichtband

 

Heute habe ich angefangen, die Fenster zu putzen. Es sind zwar viele Fenster, aber dennoch sollte das keine Arbeit sein, für die man ewig braucht. Es sei denn – die freundlichen Estrichleger haben die bodentiefen Terrassenfenster wahnsinnig eingesaut mit tausenden kleinen Spritzern, von denen man jeden einzeln mit vorsichtiger Gewalt entfernen muss! Hab‘ ich geflucht! Aber: Hinnehmen was man nicht ändern kann! Tief durchatmen – weiter putzen.

Nächstes Hindernis ist die Treppe in den 1. Stock, die mit Holzstufen belegt werden soll.

Haus_TreppenSchon vor 4 Monaten habe ich die Firma angerufen, wann sie denn ausmessen. Da hieß es, ich solle nochmal anrufen wenn der Estrich trocken ist. Gesagt getan, Anfang Oktober habe ich mich wieder dort gemeldet, musste mehrmals anrufen um endlich einen Rückruf vom Chef zu bekommen, der mich dann wieder um eine Woche vertröstete und mir versicherte, die Zeit sei locker ausreichend, um die Stufen bis Ende November einzubauen. Die Woche verging, niemand rief mich an und ich wurde selbst wieder aktiv, wieder mehrere Anrufe bis ich den Chef erreichte. Anfang November nahm er dann Maß an der Treppe. Wir schlugen als Einbautermin die erste Dezemberwoche vor, er meinte er schaffe es sogar Ende November. Gestern rief der wolpertinger-Mann dort an, wie es denn um unsere Treppe stehe. Es sehe schlecht aus, sagte man ihm, 4 Leute seien krank, man wisse nicht wann genau… blablabla. Man könnte uns ja vielleicht mal Bescheid geben???!!! Und außerdem: Wir haben mehr als rechtzeitig immer wieder darauf gedrängt dass angefangen wird, dann heißt es die Zeit reicht ja noch locker und jetzt sowas!  Das schlimme ist, dass ja nach den Stufen noch verputzt werden muss, und erst DANN werden die restlichen Fliesen (auf die man sonst beim Verputzen kleckern würde) gelegt und DANN müssen wir nochmal über die von Putz und Fliesenfugen verschmierten (schon mal geweiselten) Stellen drüberweiseln. Wieder hab‘ ich geflucht! Aber: Hinnehmen… und wenn sich die Helden bis Montag nicht melden, wann sie fertig sind, können sie mich erleben, dann gibt’s eben weniger Geld, um unsere schmerzhaften Verzögerungen zu lindern! So! Jetzt gehts mir besser!

Dagegen ist das Ei, das mir mein lieber Mann und mein lieber Papa gelegt haben, ja harmlos: Der bereits blitzblank geputzte Essbereich, hat sich, schwuppdiewupp, in eine Werkstatt zum Parkett sägen verwandelt. Und nein, die untergelegte Pappe macht’s nicht viel besser, der Holzstaub ist auch großflächig drumrum verteilt. So fein und gleichmäßig, dass ich mich zuerst wunderte, ob ich denn die Farbe der Fliesen falsch in Erinnerung habe… Nein, es lohnt sich nicht, sich zu ärgern.

Esszimmer_od_Werkstatt

Tief durchatmen, alles wird gut!

HausPanorama

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Eine Antwort zu Häuslebau – Endspurt mit Hindernissen

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