Endlich einladend…

…präsentiert sich unser Hauseingang:


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(Auf dem Bild fehlen noch die senkrechten Fliesen der Setzstufe und die Randleisten an der Wand. Is aber inzwischen fertig!)

Nachdem, wie bereits hier berichtet, niemand bereit war, unseren Eingangsbereich fertigzustellen, da der Platz für einen Bodenaufbau zu gering war, stellte sich zähneknirschend unser Fliesenleger zur Verfügung.

Also nix wie los zum Natursteinhändler – einem anderen als dem der uns zuvor für das Gewerk ein horrendes Angebot machte, anstatt einfach zu sagen dass er sich nicht ran traut bzw. ausreichend risikoärmere Aufträge hat – Steinplatten bestellen und schon kann’s losgehen…

Denkste! Das letzte Kapitel dieser Geschichte sollte damit noch längst nicht geschrieben sein:

Der Händler bietet den von uns gewünschten Stein – Quarzit in hellgelb – nicht an. Die bei ihm erhältlichen Gesteinssorten sind mir alle zu grau, worauf er antwortet dass bei uns, wenn man in die Berge blickt, eben alles grau sei. In Brasilien mag das anders sein, aber da sind wir eben nicht. Will heißen: Kauft gefälligst regionale Ware und nicht das, was von sonstwo kommt. So hatte ich das noch gar nie gesehen, obwohl ich in anderen Bereichen durchaus darauf achte, regional einzukaufen. Doch in diesem Fall schlug der Optische Eindruck einfach den Nachhaltigkeitsgedanken, abgesehen davon, dass die bei diesem Händler angebotenen Steine auch um einiges teurer waren. Auch er prophezeite uns, dass bei dem geringen Betonaufbau ohnehin nichts halten würde außer cöllig unbezahlbare Konstruktionen. Er riet uns, den gewünschten Quarzit im Baustoffhandel zu kaufen, das sei halbwegs günstig und dann nicht so schlimm wenn es ja eh wieder runterfällt. Na tolle Aussichten!

Aber was blieb uns übrig außer unfertigem Eingang oder Teppichboden (haha) also ab zum Baustoffhandel. Dort gab es die gewünschten Quarzitplatten. In Stärken von 2 bis 4 cm. Nein, nicht sortiert sondern bunt gemischt, die eine dick, die nächste dünn, die dritte mittel und die vierte wieder anders. Wie unser Fliesenleger daraus jetzt eine glatte Fläche zaubern soll – weiß der Himmel… Der freundliche Mitarbeiter empfahl uns Fliesen im täuschend echt aussehenden Quarzit-Look. Fliesen! Ich wollte NIE Fliesen! Seine Argumentation, er sei selber totaler Naturstein-Fan, würde aber im beanspruchten Eingangsbereich immer zu Fliesen tendieren, und die Tatsache dass ungleich dicke Platten der Horror für unseren Fliesenleger wären, überzeugten mich schließlich. Wir bestellten, 2 Wochen später holte ich die Fliesen in einem völlig überladenen Corsa ab.

Der Fliesenleger freute sich, nun immerhin keinen Naturstein verlegen zu müssen, machte sich ans Werk und meinte noch: „Is aber echt blöd dass du überzählige Fliesen nicht zurückgeben darfst. Da bleiben ’n Haufen übrig!“ Diese Aussage revidierte er nach 2 misslungenen Versuchen, die Fliesen mit dem Fliesenschneider zu schneiden und einem weiteren zu schnell gezogenen Schnitt mit der Flex.

Am Ende blieben genau 2 Fliesen übrig… Aber merkt ihr was? Der Satz beinhaltet das Wort „Ende“! Fertig! Yeah! Also zumindest mit diesem Werk… Im September geht’s mit der Terrasse weiter!

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Über die wolpertingerin

30, ein bayrisches Fabelwesen aus Strickmamsell, Mama, Berghex’, Leseratte,…
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Eine Antwort zu Endlich einladend…

  1. ellenkamika schreibt:

    Aaaaah, immer toll, wenn es am Haus wieder etwas weiter geht! Bei uns geht es auch immer nur Schrittchenweise vorwärts…

    Euer Eingang sieht jedenfalls super aus!

    Liebe Grüße
    Katha

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